Mitarbeiter-Interview mit Niklas Freund

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Mitarbeiter-Interview mit Niklas Freund

Der angehende Informatiker Niklas Freund erklärt im Interview mit unserer Online-Redaktion den Job eines studentischen Mitarbeiters.

Du bist Informatik-Student an der TU Dortmund, arbeitest nebenbei bei Materna und hast dich entschieden, auch hier deine Master-Arbeit zu schreiben. Was machst du genau bei Materna und wie bist du dazu gekommen?

Ich arbeite in der Abteilung Academic Cooperations, wie auch viele andere Studenten. Mein Interesse an Materna kommt aus der Familie, da mein Vater schon seit vielen Jahren hier arbeitet. Den ersten direkten Kontakt mit Materna hatte ich in der 10. Klasse im Rahmen eines zweiwöchigen Schulpraktikums, das mir sehr gut gefallen hat. Während meines Studiums habe ich mich dann für das Dortmunder-Modell-Mittelstandsstipendium beworben. Materna ist einer der Sponsoren und hat sich dabei für mich entschieden. Danach hatte ich die Möglichkeit, hier als Werkstudent anzufangen und habe sie genutzt. Aktuell arbeite ich in einem Projekt, in dem wir ein Java-Webservice-Framework entwickeln. Vereinfacht gesagt handelt es sich hierbei um einen Werkzeugkasten für technologieübergreifende Webservices. Das Ganze passiert im Rahmen eines Forschungsprojekts. In diesem geht es darum, unseren verwendeten Standard auf medizinische Standards zu erweitern.

Du verbindest diese Aufgabe mit deiner Master-Arbeit, ist das richtig?

Genau. Die Master-Arbeit basiert auf dem Java-Webservice-Framework. Grundlegend ist das Ziel der Arbeit, dem Anwender des Frameworks Programmieraufwand zu ersparen. Dazu erweitere ich das Framework so, dass es automatisiert (nach Vorgaben des Anwenders) Code erzeugt.

Wie bist du zu deinem Thema gekommen?

Ich habe vorher an einem Cloud-Projekt gearbeitet. Mit dem Projektende habe ich mich auch dem Ende meines Master-Studiums genähert. Mit der Idee, meine Abschlussarbeit bei Materna zu schreiben, bin ich dann zu meinem Teamleiter gegangen. Er hat mir verschiedene Themen vorgeschlagen und ich habe mir das für mich interessanteste ausgesucht.

Warum schreibst du die Abschlussarbeit in einem Unternehmen?

Ein Riesenvorteil ist, dass man in ein Projekt eingebunden ist. Zum einen ist man bereits eingearbeitet und kennt sich aus. Zum anderen kann man aktiv etwas praktisch beisteuern. Das ist an der Uni oft nicht der Fall. Außerdem wird man dafür bezahlt, dass man seine Master-Arbeit schreibt – ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Wie sieht die Betreuung aus?

Die Betreuung ist sehr gut. Sollte ich mal gar nicht weiterkommen, steht mein Teamleiter mir zur Seite, nimmt sich Zeit und unterstützt mich dabei, wie man ein bestimmtes Problem lösen kann. Ich bekomme direkt Rückmeldung: Ist das gut, was ich mache, oder geht das eher in eine falsche Richtung. Wenn ich mir unsicher bin, kann ich ganz schnell einfach nachfragen. Das funktioniert wesentlich besser als an der Uni. Es ist schon angenehmer, den direkten Kontakt zu haben.

Wie würdest du Materna Freunden beschreiben, die nicht aus der IT kommen?

Materna ist sehr facettenreich: Als Student kann man in Kundenprojekten arbeiten oder auch in Forschungsprojekten, wie ich. Was die Arbeit hier ausmacht, ist diese familiäre Atmosphäre. Man duzt sich, lernt seine Kollegen über Social Events besser kennen. Angebote wie Sommerfest, Weihnachtsfeier, B2Run – das sind alles Dinge, die Materna für mich attraktiv machen im Arbeitsumfeld.

Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?

Ich kann mir gut vorstellen, auch nach dem Studium weiter hier zu arbeiten. Materna ist auf jeden Fall ein guter Einstieg.

Angenommen, Materna wäre ein Film, was für einer wäre es?

Oh, das ist schwierig (lacht). Ich würde es als einen facettenreichen Abenteuerfilm beschreiben. Man trifft immer wieder auf neue Herausforderungen.

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